DOKU-Gilde - Kompetenz im Osten Europas

  • Finanzkrise in Griechenland

    Bulgarisches Währungsmodell Vorbild für Griechenland?

    Baltimore/USA, 13. Juli 2015 –  Der „Vater“ des Bulgarischen Lew, Prof. Steve Hanke empfiehlt Griechenland, das bulgarische Währungsmodell (nicht die Währung selbst) für den Fall des Grexit zu übernehmen. Der neue Lew ist von Hanke 1997 nach einer Phase der Hyperinflation zu einem fixen Wechselkurs 1:1 über ein sogenanntes „Currency Board“ an die damalige D-Mark gekoppelt worden – was bis heute gilt. Weiterlesen…

  • Finanzkrise in Griechenland

    Flucht zum „armen Nachbarn“

    Siderokastro/Griechenland, 8. Juli 2015 –  Keine 40 Kilometer Autofahrt trennen das griechische Sidirokastro und das bulgarische Petritsch. Für immer mehr Griechen wird der ehedem „arme Nachbar“ im Norden inzwischen zum „gelobten Land“. Weil im Süden die Wirtschaft zusammenbricht, suchen sie ihr Heil jenseits der Grenze beim EU-Nachbarn Bulgarien: Tausende Briefkastenfirmen und "ausgeflaggte" Autos sorgen dort für sprudelnde Steuereinnahmen. Weiterlesen…

  • EU-Gesandte warnen vor „Explosion des Landes“

    9. April 2015 – Das der EU nahestehende Informationsportal „EurActiv“ zitiert zwei namentlich nicht genannte „hochrangige EU-Gesandte“, die ungewöhnlich deutlich vor einer „Explosion“ Mazedoniens warnen. Nach Einschätzung der beiden EU-Vertreter sei das Land inzwischen derart destabilisiert, dass es jederzeit zu gewalttätigen politischen oder ethnisch motivierten Spannungen kommen könne. Weiterlesen…

  • UN finanziert Munitionsvernichtung

    9. April 2015 – Nach den Jugoslawien-Kriegen lagern in Bosnien und Herzegowina weiterhin Unmengen an Munition unterschiedlichen Kalibers: Insgesamt 15.000 Tonnen sollen jetzt mit Unterstützung des United Nations Development Programs (UNDP) sowie des EU-Programms EXPLODE vernichtet werden. Am Dienstag unterzeichnete der Deutsche Botschafter in Sarajevo, derzeit auch Repräsentant des UNDP in BiH einen Vertrag über die Vernichtung von zunächst 5.000.000 Schuss Pistolen- und Gewehrmunition. Weiterlesen…

  • Nach neuer Panne setzt Bundeswehr Irak-Flug fort

    26. September 2014 – Die seit dem 19. September in Burgas festsitzende Ausbildungsmission der Bundeswehr konnte am Donnerstag ihre Reise nach Erbil im Nordirak fortsetzen. Um 16:09 Uhr Ortszeit hob die Transall der Luftwaffe mit den sechs Einweisern und dem Sanitäter an Bord vom Flughafen in Burgas ab. Am Vortag war es zu einer weiteren Panne gekommen: Eines der beiden Triebwerke der Transall lies sich nicht starten. Weiterlesen…

  • Irak-Mission der Bundeswehr sitzt in Burgas fest

    23. September 2014 – Seit Freitag Nachmittag sitzen sechs Ausbilder und ein Sanitäter der Bundeswehr mit ihrer Transall-Transportmaschine am Flughafen in Burgas fest. Die Gruppe soll im nordirakischen Erbil kurdische Peshmerga an Waffen der Bundeswehr ausbilden. Grund für den Zwangsstopp: Die irakische Regierung verweigert die Einfluggenehmigung. Tatsächlich aber hat sich die Bundeswehr die Probleme selbst eingebrockt. Weiterlesen…

  • Eltern wollen Flüchtlinge vertreiben

    17. September 2014 – Bulgarien hat eine der höchsten Auswanderungsquoten Europas. Doch seit das Land Mitglied der EU - und noch dazu eines mit einer Aussengrenze - ist, wird die Republik zunehmend auch ein Einwanderungsland. Und damit haben die Bulgaren noch massive Probleme. Am Montag eskalierte die Situation in zwei Dörfern. Weiterlesen…

  • Hochwasser in Serbien und BiH

    4. Juni 2014 – Im Mai 2014 ereignet sich im Einzugsgebiet der Save und ihrer Nebenflüsse in Serbien, Kroatien sowie Bosnien und Herzegowina eine der schwersten Flutkatastrophen der letzten Jahre. Besonders betroffen: Die serbische Großstadt Obrenovac südwestlich von Belgrad. In Bosnien lauert eine weitere Gefahr: Die Fluten haben Minen aus den Jugoslawienkriegen neu verteilt. Weiterlesen…

  • Vermisstes polnisches Urlauberpaar ist ertrunken

    28. September 2014 – Vier Wochen nach ihrem Verschwinden herrscht nun traurige Gewissheit: Die 22-jährige Joanna S. und der 25-jährige Maksymilian M. sind tot. Die Leiche der polnischen Urlauberin wurde am 17. September etwa 120 km südlich des Goldstrandes gefunden. Ihr Freund Maksymilian wurde bereits einige Tage zuvor 35 km westnordwestlich des Goldstrandes von Fischern im Meer tot geborgen. Weiterlesen…

  • Polnisches Paar am Goldstrand verschwunden

    15. September 2014 – Erneut sind in der Region Warna ausländische Touristen verschwunden. Das polnisches Urlauberpaar Joanna S. (22) and Maksymilian M. (25) wurde am 7. September 2014 gegen 2:00 Uhr morgens zuletzt in einer Diskothek am Goldstrand in der Nähe von Warna gesehen. Die beiden waren erst am Vortag mit einer größeren Gruppe nach Bulgarien gekommen. Weiterlesen…

  • Neues Phantombild veröffentlicht

    14. September 2014 – Die Facebook-Gruppe "Findet-Lars-Mittank" hat ein Phantombild veröffentlicht, das zeigt, wie der vermisste 28-jährige heute aussehen könnte. Lars Mittank war am 8. Juli 2014 zuletzt am Flughafen der bulgarischen Stadt Warna gesehen worden. Trotz umfangreicher Suchaktionen, fehlt von dem deutschen Urlauber nach wie vor jede Spur. Weiterlesen…

  • Plowdiw wird Europäische Kulturhauptstadt 2019

    8. September 2014 – Plowdiw, die zweitgrößte Stadt Bulgariens, wird Europäische Kulturhauptstadt 2019. In einer am Freitag live vom bulgarischen Fernsehsender BNT übertragenen Entscheidung setzte sich Plowdiw gegen Sofia, Warna und Weliko Tarnowo durch. Der Wettbewerb Europäische Kulturhauptstadt wurde 1985 von der EU ins Leben gerufen. Weiterlesen…

  • Deutscher Urlauber in Bulgarien vermisst

    13. August 2014 – Die letzten Aufnahmen, die eine Überwachungskamera auf dem Flughafen in Warna/Bulgarien von dem 28-jährigen Lars Mittank aus Wilhelmshaven macht, zeigen einen jungen Mann in Panik: Fluchtartig stürmt er aus dem Terminal, Pass, Handy und Gepäck lässt er zurück. Das war am 8. Juli um kurz nach 10 Uhr morgens. Seit dem fehlt von dem Kraftwerksangestellten jede Spur. Interpol und die deutsche Botschaft sind eingeschaltet, eine Facebook-Gruppe wurde gebildet - alles ohne Erfolg. Weiterlesen…

  • Flucht zum „armen Nachbarn“


    8. Juli 2015 – Keine 40 Kilometer Autofahrt trennen das griechische Sidirokastro und das bulgarische Petritsch. Für immer mehr Griechen wird der ehedem „arme Nachbar“ im Norden inzwischen zum „gelobten Land“. Weil im Süden die Wirtschaft zusammenbricht, suchen sie ihr Heil jenseits der Grenze beim EU-Nachbarn Bulgarien. Doku-Gilde berichtet für das DW-Wirtschaftsmagazin „Made in Germany“. Weiterlesen…

  • Linksregierung stellt Goldmine auf den Prüfstand


    5. Juni 2015 – Auf gut 310 Mrd. Euro beläuft sich die Staatsverschuldung Griechenlands gegenwärtig. In den nächsten 42 Jahren muss das Land im Schnitt jährlich rund zehn Mrd. Euro an seine Geldgeber zurückzahlen, um diesen gewaltigen Schuldenberg abzutragen. Dabei helfen könnten – theoretisch – gewaltige Gold- und Kupfervorkommen, die ein kanadisches Unternehmen jetzt abbaut. Das Problem nur: Die Mine liegt mitten in Griechenlands wichtigster Tourismusregion Zentralmazedonien auf der Halbinsel Chalkidiki im Norden des Landes. DOKU-Gilde berichtet für DW. Weiterlesen…

  • Sondersteuer belastet Handel mit Bulgarien


    24. April 2015 – Griechenland braucht dringend höhere Steuereinnahmen. Darüber sind sich die Athener Regierung und die internationalen Geldgeber ausnahmsweise einig. Doch statt die Steuermoral im eigenen Lande endlich zu verbessern, greift die griechische Regierung nun lieber ins Portemonnaie ihrer Nachbarn: Seit Ende März ist auf Importe aus Bulgarien, Zypern, Mazedonien und einigen anderen Staaten eine 26-prozentige Sondersteuer fällig, zu zahlen – Details sind noch offen – entweder vom griechischen Importeur oder vom ausländischen Exporteur. DOKU-Gilde berichtet für DW. Weiterlesen…

  • Linksregierung stellt Goldmine auf den Prüfstand

    5. Juni 2015 – Auf gut 310 Mrd. Euro beläuft sich die Staatsverschuldung Griechenlands gegenwärtig. In den nächsten 42 Jahren muss das Land im Schnitt jährlich rund zehn Mrd. Euro an seine Geldgeber zurückzahlen, um diesen gewaltigen Schuldenberg abzutragen. Dabei helfen könnten – theoretisch – gewaltige Gold- und Kupfervorkommen, die ein kanadisches Unternehmen jetzt abbaut. Das Problem nur: Die Mine liegt mitten in Griechenlands wichtigster Tourismusregion Zentralmazedonien auf der Halbinsel Chalkidiki im Norden des Landes. Weiterlesen…

  • Sondersteuer belastet Handel mit Bulgarien

    24. April 2015 – Griechenland braucht dringend höhere Steuereinnahmen. Darüber sind sich die Athener Regierung und die internationalen Geldgeber ausnahmsweise einig. Doch statt die Steuermoral im eigenen Lande endlich zu verbessern, greift die griechische Regierung nun lieber ins Portemonnaie ihrer Nachbarn: Seit Ende März ist auf Importe aus Bulgarien, Zypern, Mazedonien und einigen anderen Staaten eine 26-prozentige Sondersteuer fällig, zu zahlen – Details sind noch offen – entweder vom griechischen Importeur oder vom ausländischen Exporteur. Weiterlesen…

  • Nordgriechische Bauern hoffen nach Moskau-Besuch

    15. April 2015 – Fast 90 Prozent der nordgriechischen Pfirsich- und Kiwi-Produktion ging bislang nach Russland. Seitdem Moskau im vergangenen August im Rahmen ihrer Gegensanktionen Importe aus der EU unter Bann stellte, ist Schluss damit. Ergebnis: Der Markt ist zusammen gebrochen, nordgriechische Landwirte, wie Christos Yannakakis stehen vor dem Ruin. In den Kühlhäusern verrottet fast die gesamte Kiwiernte vom September. Um die Aufhebung des Embargos zu erreichen, reiste Premier Tsipras am 8. und 9. April nach Moskau. Erfolg hatte er nur teilweise. Weiterlesen…